Jardin d'aliwen, Marion Denécheau und Paul CamusLandvierhändig
Im Jardin d’Aliwen in Saint-Molf ist die Natur sowohl Produzent als auch Inspirator. Seit 2021 bewirtschaften Marion Denécheau und Paul Camus mit Leidenschaft einen zwei Hektar großen Bio-Gemüsebauernhof, auf dem Biodiversität und Geschmack jede Geste leiten.
Marion, eine ausgebildete Agraringenieurin, hat nach mehreren Jahren in einem Unternehmen eine echte Kehrtwende in ihrer Karriere vollzogen, um die Erde und die Freude am Schaffen im Rhythmus der Jahreszeiten wiederzufinden. Paul, der sich ebenfalls für die Natur und die nachhaltige Landwirtschaft begeistert, teilt diese Vision und bringt seine Felderfahrung und seine Energie in das Projekt ein. Gemeinsam haben sie „Aliwens Garten“ gegründet, einen Ort, der wie ein lebendiges Ökosystem gedacht ist, in dem jede Pflanze, jedes Gemüse und jede Geste ihr Engagement für eine Welt widerspiegelt, die das Leben respektiert. Der Name des Hofes, „Aliwen“, bedeutet in der Sprache der Mapuche „heiliger Baum“, ein starkes Symbol, das ihren Respekt vor der Erde und ihren Wunsch nach einer harmonischen Koexistenz von Pflanzen, Tieren und Menschen verkörpert.
Marion und Paul bevorzugen alte, geschmackvolle Sorten, die auf einem lebendigen Boden mit hoher Biodiversität angebaut werden. Agrarökologie und Agroforstwirtschaft stehen im Mittelpunkt ihrer Praxis: Hecken, Blühstreifen und Bäume ergänzen die Kulturen, um ein für Insekten, Vögel und Mikroorganismen günstiges Ökosystem zu schaffen. Jede Pflanzung ist darauf ausgerichtet, die natürliche Fruchtbarkeit des Bodens und die Gesundheit der Pflanzen zu stärken. Sie sind zertifizierte Biobauern und Mitglieder der GAB 44 und betreiben ihren Hof im Rahmen einer lokalen und nachhaltigen Dynamik in enger Verbindung mit der Region.












